Glocknerrunde - Allgemeines

Schon 2004 war es uns klar: Wir werden die Glocknerrunde in Angriff nehmen. Erste Vorbereitungen bestanden - wie es bei einem Trekkingaufenthalt wohl sein soll - in der Informationsbeschaffung über unser Zielgebiet, dem Ankauf von Wanderkarten und Ausrüstung. Der Spätsommer 2005 sollte sich als geplante ideale Wanderzeit tatsächlich als beste Ausflugswoche in der gesamten verregneten Sommersaison präsentieren. Termin und Destination waren klar. Wir, das sind der Herr Kraßnitzer und ich, zwei abenteuerlustige Freunde, deren größtes Glücksgefühl im Schnapskonsum besteht, der sich einstellt, wenn der Inhalt des Flachmannes in 3.000 Meter Höhe deine Zunge benetzt.

Als erstes gingen wir daran, eine Liste mit allen notwendigen Utensilien zu erstellen. Was wird für eine siebentätige Wandertour mit Übernachtungs- und Speisemöglichkeiten in Hütten benötigt? Unsere Inventarliste erwies sich als ganz hervorragend hinsichtlich der Belastungsgrenze in den sieben Tagen wie auch als praktisch in Bezug auf die Witterungs- und Temperaturverhältnisse. Lediglich das 400er-Canon-Teleobjektiv sowie der aufsetzbare Blitz waren unnötig und zuviel des Guten.

Ausrüstungsliste:

  • Unterwäsche
  • Qualitäts- und einfache Socken
  • Trekkingschuhe
  • Wetterfeste Jacke
  • Regenschutz für Rucksack
  • Oberkörperfleece bzw Pullover
  • Trekkingstöcke
  • Uhr
  • Handy mit Empfang (also nicht unsere Telering-Stationen)
  • Rucksack (ca 35 l)
  • Hüttenschlafsack
  • Fotoapparat mit (Zusatz-) Speicherkarte und Zusatzbatterien
  • Sonnenbrille
  • Reisenotizbuch
  • Alpenvereinskarten 39, 40 und 41 sowie Infofolder "Glocknerrunde"
  • Hosen und Hemden
  • Hausschuhe für Hütten
  • Gutscheine für Hüttennächtigungen
  • Kappe (bei schönem Wetter)
  • Sonnencreme und Lippenschutz
  • Brieftasche
  • Sanitärzeug (Betaisodona, Tapes, Parkemed)
  • Trinkflasche
  • Taschenmesser
  • Flachmann (!)
  • Handtuch
  • Ersatz-Schnürriemen
  • Buch

Anstatt die Nächtigungsreservierungen auf den Hütten selbst vorzunehmen, entschieden wir uns - wohl der Bequemlichkeit halber - dies über die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern erledigen zu lassen. Für lediglich € 310,- pro Person konnte dies unkompliziert und flott abgewickelt werden.

Damit stand unserem Abenteuer nichts mehr im Weg und wir machten uns am 02. September 2005 auf dem Weg nach Bruck an der Glocknerstraße, wo wir tags darauf die Runde um den höchsten Berg Österreichs starteten.