Den “Langen Stollen” in Flattnitz oberhalb der L63 – Flattnitzer Landesstraße inmitten des “Warschenstein-Gebirges” (südlich des Johanniskogels) hatten wir bereits Ende Mai entdeckt (vgl den Artikel “Bergbau in Flattnitz”). Heute wollen wir den Stollen durchgehend erforschen. Dieser zieht sich von seinem Mund etwa dreihundert Meter unter das Gebirge. Wo oberhalb am Römersteig gewandert werden kann, zieht sich untertage ein kleines Netzwerk von Nebenstollen und Abbauversuchen.
Der Stollenmund ist leider beschwerlich zu erreichen und der gesamte Stolle ist wenig attraktiv. Vorwiegend Pyrit ist zu erkennen, die Beschlagung selbst war nicht sehr vorbildlich. Immer wieder wurden kurze Schürfversuche im Flattnitzer Hauptabbaugebiet angeschlagen. Nach etwa 300 Meter endet der “Lange Stollen” in einer natürlichen Steinwand. Wo sich die “großen glitzernden Räume” befinden sollen, von denen bereits verstorbene Glödnitzer zu erzählen wussten, können wir zum derzeitigen Zeitpunkt leider nicht ausmachen. Der “Lange Stollen” aber kann dafür wohl nicht in Betracht kommen.

Abb. 1: Im Langen Stollen I

Abb. 2: Im Langen Stollen II

Abb. 3: Im Langen Stollen III

Abb. 4: Im Langen Stollen IV

Abb. 5: Im Langen Stollen V

Abb. 6: Im Langen Stollen VI
Abb. 1: Tropfsteinhöhle
Abb. 2: Tropfsteinhöhle
Abb. 3: Tropfsteinhöhle
Abb. 1: Am Weg zur Kormulde
Abb. 2: Blick auf die Turracher Höhe
Abb. 3: Stollenmund (links) und Berghausruine
Abb. 4: Verschlossener Stollen