Heute geht es mit Karen von Stromberger PR ab in die Julischen Alpen. Wir parken unser Auto am Vrsic-Pass und starten in Richtung Prisank um 08.30 Uhr. Schon bald treffen wir auf das bekannte Felsgesicht.

Abb. 1: Felsgesicht (“Pagan-Girl”)
Nach einem Zustieg im Auf und Ab erreichen wir um ca. 09.45 Uhr den Einstieg zum recht einfachen Klettersteig, bei dem man allerdings sehr flott an Höhe gewinnt.

Abb. 2: Am Einstieg
Die ersten Drahtseile leiten unter einen Überhang und weiter zu einer Schlucht, die zu queren ist. Über eine gestufte Wand geht es weiter nach oben.

Abb. 3: Steigen in der Wand
Bei besonders steilen Abschnitten erleichtern Eisenstufen den Aufstieg

Abb. 4: Aufstieg
Schon bald erreichen wir den senkrechten Kamin und anschließend eine der Schlüsselstellen des Steiges: eine Engstelle, einen Kriechkamin. Wir quetschen uns durch die nasse und kalte Gruft.

Abb. 5: Kriechkamin
Allmählich wird es wieder einfacher und wir gewinnen bald an Höhe. Wir gelangen an einen Bergpfad.

Abb. 6: Am Bergkamm
Es geht noch weiter nach oben. Nach einiger Zeit – es ist kurz vor Mittag – erreichen wir das spektakuläre Felsenfenster, mit dem gigantischen Durchmesser von mehr als 100 m das größte Fenster der Ostalpen.

Abb. 7: Felsenfenster (unten rechts zum Größenvergleich Kletterer)

Abb. 8: Kletterer im Vorstieg

Abb. 9: Rückblick

Abb. 10: Im Fenster
Wir durchqueren das Fenster und gelangen damit von der Nord- auf die Südseite des Massivs. Bei wunderschönem Wetter und traumhafter Aussicht pausieren wir lange und genießen – gemeinsam mit den obligaten Dohlen – Wurstsemmel und Bier.

Abb. 11: Dohle

Abb. 12: Panorama
Das Panorama zieht sich vom Razor über den Hauptkamm der Julischen Alpen und dem nahen Mangart bis hin zum Jalovec.

Abb. 13: Der nahe gelegene Razorgipfel
Doch irgendwann müssen auch wir weiter und wir steigen (vorerst relativ beschwerlich) ab, bis wir kurz vor Halbdrei unseren Ausgangspunkt am Vrsic-Pass erreichen, wo wir im Ticar-Haus noch auf ein Getränk verweilen.