26. Juni 2011
Das Schaubergwerk in Hüttenberg, das wir heute im Rahmen einer geführten Tour, einer Art Privatführung eines äußerst sympathischen ehemaligen Voest-Beschäftigten, besichtigen, ist ein einmaliges Erlebnis. Das drittgrößte Erzbergwerk der Welt wäre heute noch bewirtschaftbar. Anschließend geht es zum Burgbau nach Friesach.

Abb. 1: Da geht es zu wie in Weitensfeld

Abb. 2: Beginn der Befahrung

Abb. 3: Glück auf!

Abb. 4: Prähistorische Malerei

Abb. 5: Ausblick

Abb. 6: Sabine mit Zegga

Abb. 7: Eingespannt
13. Juni 2011
Wir misstrauen dem Wetterbericht. Abgesehen vom Klagenfurter Becken sollte es laut diversen Berichten bereits überall regnen. Wir fahren dennoch ins Bärental bis zum Parkplatz Im Winkel, wo uns bewölktes, aber keineswegs regnerisches Wetter willkommen heißt. Gemütlich erwandern wir die Klagenfurter Hütte in etwa einer Stunde und zwanzig Minuten. Dort gönnen wir uns (eine Suppe und) Spaghetti sowie ein (oder zwei) Bier. Der Abstieg dauert schließlich wieder etwa eine Dreiviertelstunde. Eine sympathische Tour in einer liebenswerten Gegend.

Abb. 1: Aufwärts

Abb. 2: Rasenameise auf Alpenwundkleh

Abb. 3: Bielschitza und Bielschitza Sattel

Abb. 4: Akelei

Abb. 5: Pause

Abb. 6: Nelkengewächs

Abb. 7: Schwebfliege auf Hahnenfuss
5. Juni 2011
Da es für die wirklich hohen Berge jahreszeitlich noch etwas zu früh ist, beschließen wir spontan, einen kleineren Gipfel in den Karawanken zu erobern. Der erste Blick auf die ÖK50, Nr. 4113 (Ferlach), zeigt uns den Kleinen Frauenkogel. Also gut, warum nicht den Kleinen Frauenkogel?
Etwa 35 Minuten nach Aufbruch befinden wir uns mit dem Auto beim letzten Parkplatz am Kraftwerk in Rosenbach, wo wir um ca. 08.40 Uhr starten. Schon aus dem Auto ergeben sich Wildsichtungen.

Abb. 1: Interessierter Wegelagerer
Wir spazieren den Forstweg entlang und erreichen nach etwa 20 Minuten eine der vielen alten ehemaligen Zollhütten.

Abb. 2: Ehemalige Zollhütte auf einer Waldlichtung
Der Forstweg ist breit und gut begehbar. Er zieht sich jedoch recht lang. Wir gehen an der “Bärenhütte” vorbei und queren schon bald eine Furt, die derzeit stark wasserführend ist.

Abb. 3: Lichtspiele

Abb. 4: Wegimpressionen

Abb. 5: Sabine quert die Furt (ich gehe gemütlich am dafür vorgesehen Brett drüber)
Schon kurz nach der Furt quert ein Steig den Weg. Dieser zieht sich ziemlich steil in den Hang hinein. Es ist feucht und schwül. Der Steig aber ist äußerst sympathisch und führt stetig nach oben.

Abb. 6: Typisches Karawanken-Urwaldfeeling

Abb. 7: Stammstudie
Irgendwann erreichen wir eine weitere Zollhütte. Wir queren den Forstweg und steigen weiter auf. Schließlich kommen wir zur Babahütte und dann neuerlich zu einer Zollhütte. Es ist weiter äußerst schwül und wir schwitzen. Tausende Arten von Insektenungetieren quälen uns während des weiteren Aufstieges. Bald erreichen wir die Baumgrenze und kommen in die Zone, in der die Latschen dominieren.

Abb. 8: Mystische Stimmungen
Nach einem kurzen Steilhang erreichen wir schließlich etwa drei Stunden und dreißig Minuten nach Aufbruch das Gipfelkreuz des Kleinen Frauenkogels. Glücklich mampfen wir eine Wurstsemmel und trinken einen Gipfel-Bourbon. Mangels guter Aussicht versuche ich mich an ein paar Makromotiven.

Abb. 9: Gipfelkreuz

Abb. 10: Nebel zieht über die Schwalbenwand

Abb. 11: Frühlings-Enzian

Abb. 12: Kammhorn-Schnellkäfer

Abb. 13: Sabine am Gipfel
Nach etwa 20 Minuten Pause steigen wir wieder ab. Das Wetter wendet sich zum Schlechteren, es zieht mehr und mehr zu. Nach kurzem Abstieg weitere Inseketenbeobachtungen.

Abb. 14: Paarung der Steinfliegen
Plötzlich setzt unerwartet der Regen ein. Doch wir haben Glück. Der nette Imker der Babahütte fährt mit seinem Jeep nach unten und wir quetschen uns auf den freien Beifahrersitz. Nach etwa zwanzig Minuten erreichen wir so unser abgestelltes Auto. So blieben uns etwa weitere eineinhalb Stunden im Regen erspart. Wieder einmal ein tolles Erlebnis in den Karawanken!

Abb. 15: Zwei Gesichter