Die Lammersdorfer Hütte erreicht man über ein nettes Asphaltsträßchen, das zu dieser Jahreszeit noch unbemautet aber schneefrei befahrbar ist. An der netten Wirtschaft, die heuer am 01. Mai eröffnet, ergeben sich schöne Ausblicke auf den Milstätter See und das Drautal.

Abb. 1: Oberhalb der Lammersdorfer Hütte
Über Almwiesen geht es aufwärts bis wir nach etwa 40 Minuten an einen mit einem Kreuz versehenen Aussichtspunkt kommen.

Abb. 2: Aussichtspunkt
Auf breitem Weg geht es weiter aufwärts. Stolz präsentiert Sabine ihren Fund: Einen großen Stein, der zahlreiche Granateinschlüsse aufweist. Wir positionieren das Fundstück am “Almbrünnl”, der Finder wird sich vielleicht freuen.

Abb. 3: Granatstein
Weiter geht es nach oben. Es sind einige Altschneefelder zu queren, in denen ich manchmal zur Hälfte verschwinde. Wir erreichen das markante “Stana Mandl” am oberen Grat.

Abb. 4: Am Stana Mandl
An Plätzen mit guter Aussicht hat man hier immer wieder nette Bänke aufgestellt.

Abb. 5: Sabine vor großartiger Kulisse
Der Wind schlägt uns seine Böen ins Gesicht. Es ist kalt und bedrohlich. Sabine erstarrt kurz zur Eissäule.

Abb. 6: Eisstarre
Über weitere Schneefelder geht es zu unserer heutigen Wunschdestination. Wir erreichen das Granattor etwa eineinhalb Stunden nach Aufbruch. Dort mampfen wir eine Orange.

Abb. 7: Am Granattor

Abb. 8: Das Granattor
Da der Wind kühl umherpfeift steigen wir bald wieder ab. Wieder passieren wir einige Schneefelder, insgesamt gehen wir den Abstieg aber etwas schlauer an als den Aufstieg.

Abb. 9: Über Schnee
Schon bald erreichen wir eine wesentlich windstillere Höhe. Unzählige Krokusse zeugen vom Frühling.

Abb. 10: Krokuswiese
Neuerlich genießen wir die traumhaften Ausblicke auf den tiefsten See Kärntens und seine umliegenden Ortschaften.

Abb. 11: Millstatt mit See
Im Abstieg geht es sehr schnell und schon bald finden wir uns an unserem Ausgangspunkt, der Lammersdorfer Hütte, wieder. Insgesamt ein toller Kurztrip auf die Milstätter Alpe.

Abb. 12: Sabine