Gemütlich gondeln wir heute von Klagenfurt nach Zell-Pfarre und anschließend nach Osten auf den Schaidasattel. Dort starten wir angenehm um 09.00 Uhr auf einer Forststraße aufwärts. Völlig ohne Zeitgefühl und frei von allen Alltäglichkeiten wandern wir vorerst im Nebel am Simon-Rieger-Steig entlang. Wir geistern leise durch die Wälder und erleben schon bald unsere erste Tierbeobachtung. Nur wenige Meter entfernt befindet sich eine trächtige Hirschkuh und schmatzt uns entgegen. Weiter geht es in einem verzauberten Wald.

Abb. 1: Aufstieg

Abb. 2: Pfad im verwunschenen Wald
Der Wald zieht sich lange hin, immer wieder ergeben sich wundervolle Ausblicke auf Koschuta, Karawanken und die angrenzenden Steiner Alpen. Je höher wir kommen, desto stärker setzt sich die Sonne durch.

Abb. 3: Sonnige Ausblicke

Abb. 4: Botanische Geometrie
Nach etwa zwei Stunden wird die Vegetation dünner und wir erreichen das Hochgebirge. Die Ausblicke werden spektakulärer.

Abb. 5: Ausblick
Einen Übergang nutzen wir um uns kurz zu setzen. Und um uns einen leckeren Schluck Wodka aus der rettenden Flasche zu genehmigen.

Abb. 6: Sabine (es scheint ihr zu schmecken)

Abb. 7: Ich war auch dabei
Schon bald lassen wir den Wald hinter uns und erreichen den Grat, der auf den spektakulären Berg führt.

Abb. 8: Weiter aufwärts
Die Ausblicke sind faszinierend. Strahlendes Wetter begleitet uns.

Abb. 9: Am Rücken des Büffels
Etwa drei Stunden und zwanzig Minuten schneestapfend liegen hinter uns und wir erreichen überglücklich unser Tagesziel, den höchsten Punkt des Obirmassivs und den vierthöchsten Punkt der Karawanken. Mehr als eintausend Höhenmeter haben wir bewältigt.

Abb. 10: Gipfelkreuz
Abb. 11: Abbrüche Richtung Norden

Abb. 12: Am Gipfel
Da am Gipfel recht starker und vor allem kalter Wind herrscht, kehren wir gleich um und steigen in ein windstilles Gebiet ab. Dort gönnen wir uns unsere Jause und leckeren Kaffee und liegen faul in der Sonne.

Abb. 13: Julische Alpen mit Triglav
Nach einiger Zeit raffen wir uns wieder auf und steigen recht flott bergab.

Abb. 14: Es geht zurück
Es geht sehr schnell nach unten, neuerlich haben wir Wildkontakt, das nette Tier scheint zu fliegen.

Abb. 15: Flugshow I

Abb. 16: Flugshow II
Lange geht es abwärts und um ca. 15.00 Uhr erreichen wir unseren Ausgangspunkt, den Schaidasattel.

Abb. 17: Auf gutem Weg nach unten
Der Simon-Rieger-Steig ist ein wunderbarer Winterpfad, den wir bei traumhaften Wetter erleben durften. Glücklich düsen wir nach Hause.