5. März 2011

Hochobir (2.142 m; Simon-Rieger-Steig)

Abgelegt unter: Wandern — Markus Ertl @ 19:13

Gemütlich gondeln wir heute von Klagenfurt nach Zell-Pfarre und anschließend nach Osten auf den Schaidasattel. Dort starten wir angenehm um 09.00 Uhr auf einer Forststraße aufwärts. Völlig ohne Zeitgefühl und frei von allen Alltäglichkeiten wandern wir vorerst im Nebel am Simon-Rieger-Steig entlang. Wir geistern leise durch die Wälder und erleben schon bald unsere erste Tierbeobachtung. Nur wenige Meter entfernt befindet sich eine trächtige Hirschkuh und schmatzt uns entgegen. Weiter geht es in einem verzauberten Wald.

Aufstieg
Abb. 1: Aufstieg

Pfad
Abb. 2: Pfad im verwunschenen Wald

Der Wald zieht sich lange hin, immer wieder ergeben sich wundervolle Ausblicke auf Koschuta, Karawanken und die angrenzenden Steiner Alpen. Je höher wir kommen, desto stärker setzt sich die Sonne durch.

Ausblicke
Abb. 3: Sonnige Ausblicke

Waldgeometrie
Abb. 4: Botanische Geometrie

Nach etwa zwei Stunden wird die Vegetation dünner und wir erreichen das Hochgebirge. Die Ausblicke werden spektakulärer.

Ausblick
Abb. 5: Ausblick

Einen Übergang nutzen wir um uns kurz zu setzen. Und um uns einen leckeren Schluck Wodka aus der rettenden Flasche zu genehmigen.

Gluck gluck
Abb. 6: Sabine (es scheint ihr zu schmecken)

Markus
Abb. 7: Ich war auch dabei

Schon bald lassen wir den Wald hinter uns und erreichen den Grat, der auf den spektakulären Berg führt.

Weiter aufwärts
Abb. 8: Weiter aufwärts

Die Ausblicke sind faszinierend. Strahlendes Wetter begleitet uns.

Am Grat
Abb. 9: Am Rücken des Büffels

Etwa drei Stunden und zwanzig Minuten schneestapfend liegen hinter uns und wir erreichen überglücklich unser Tagesziel, den höchsten Punkt des Obirmassivs und den vierthöchsten Punkt der Karawanken. Mehr als eintausend Höhenmeter haben wir bewältigt.

Gipfelkreuz
Abb. 10: Gipfelkreuz

AbbruchAbb. 11: Abbrüche Richtung Norden

Gipfel
Abb. 12: Am Gipfel

Da am Gipfel recht starker und vor allem kalter Wind herrscht, kehren wir gleich um und steigen in ein windstilles Gebiet ab. Dort gönnen wir uns unsere Jause und leckeren Kaffee und liegen faul in der Sonne.

Ausblicke
Abb. 13: Julische Alpen mit Triglav

Nach einiger Zeit raffen wir uns wieder auf und steigen recht flott bergab.

Retour
Abb. 14: Es geht zurück

Es geht sehr schnell nach unten, neuerlich haben wir Wildkontakt, das nette Tier scheint zu fliegen.

Flugshow I
Abb. 15: Flugshow I

Flugshow II
Abb. 16: Flugshow II

Lange geht es abwärts und um ca. 15.00 Uhr erreichen wir unseren Ausgangspunkt, den Schaidasattel.

Runter
Abb. 17: Auf gutem Weg nach unten

Der Simon-Rieger-Steig ist ein wunderbarer Winterpfad, den wir bei traumhaften Wetter erleben durften. Glücklich düsen wir nach Hause.