Nachdem wir heute morgen viele Pläne verfolgen aber bemerken, dass sich keiner davon aus verschiedenen Gründen umsetzen lässt, wollen wir doch ein wenig unterwegs sein und beschließen, zu den Felsentoren an der Uschowa an der slowenisch-österreichischen Grenze zu wandern. Wir fahren mit dem Auto nach Vellach und von dort etwa fünf Kilometer in den Remschenig-Graben. Von dort ausgehend steigen wir auf einem uralten Pfad gleich steil an, bis wir einen verfallenen Weg erreichen. Den folgen wir kurz, wenden uns dann jedoch nach links und begeben uns auf das sehr steile Weglein Richtung Grenze. Irgendwann erreichen wir das markante Felsengebirge und wandern schließlich fast eben am Kärntner Grenzweg dahin. Nach einiger Zeit verlassen wir diesen und steigen sehr sehr steil auf mit losen Steinen durchsetzten rutschigen Boden auf. Der Aufstieg zieht sich, doch zwei Stunden und zehn Minuten nach dem Aufbruch erreichen wir das unterste der drei Felsentore. Dort pausieren wir, mampfen gleich mal eine Wurstsemmel und steigen kurz auf mit Stahlseil gesicherten Wegen zu den oberen Felsentoren auf. Das einmalige Naturerlebnis lassen wir längere Zeit auf uns wirken. Insgesamt bleiben wir etwa eine Stunde im landschaftlich eindrucksvollen Bann der Uschowa-Felsentore.
Wir steigen schließlich auf dem stahlseilgesicherten Jägersteig bis unter die Felsentore ab und wandern auf bekanntem Weg (zuerst sehr sehr steil, dann sehr steil und schließlich steil) zurück zum Parkplatz. Für diesen Rückweg benötigen wir inklusive einer wohltuenden Erfrischungspause am Remschnigbach (einem Zubringer der Vellach) eine Stunde und fünfzehn Minuten.

Abb. 1: Aufstieg im Wald

Abb. 2: Befüllung des Wasserreservoirs

Abb. 3: Am Kärntner Grenzweg

Abb. 4: Durchquerung des untersten Felsentors

Abb. 5: Großes Felsentor






