6. Juni 2010

Uschowa - Felsentore

Abgelegt unter: Wandern — Markus Ertl @ 16:38

Nachdem wir heute morgen viele Pläne verfolgen aber bemerken, dass sich keiner davon aus verschiedenen Gründen umsetzen lässt, wollen wir doch ein wenig unterwegs sein und beschließen, zu den Felsentoren an der Uschowa an der slowenisch-österreichischen Grenze zu wandern. Wir fahren mit dem Auto nach Vellach und von dort etwa fünf Kilometer in den Remschenig-Graben. Von dort ausgehend steigen wir auf einem uralten Pfad gleich steil an, bis wir einen verfallenen Weg erreichen. Den folgen wir kurz, wenden uns dann jedoch nach links und begeben uns auf das sehr steile Weglein Richtung Grenze. Irgendwann erreichen wir das markante Felsengebirge und wandern schließlich fast eben am Kärntner Grenzweg dahin. Nach einiger Zeit verlassen wir diesen und steigen sehr sehr steil auf mit losen Steinen durchsetzten rutschigen Boden auf. Der Aufstieg zieht sich, doch zwei Stunden und zehn Minuten nach dem Aufbruch erreichen wir das unterste der drei Felsentore. Dort pausieren wir, mampfen gleich mal eine Wurstsemmel und steigen kurz auf mit Stahlseil gesicherten Wegen zu den oberen Felsentoren auf. Das einmalige Naturerlebnis lassen wir längere Zeit auf uns wirken. Insgesamt bleiben wir etwa eine Stunde im landschaftlich eindrucksvollen Bann der Uschowa-Felsentore.

Wir steigen schließlich auf dem stahlseilgesicherten Jägersteig bis unter die Felsentore ab und wandern auf bekanntem Weg (zuerst sehr sehr steil, dann sehr steil und schließlich steil) zurück zum Parkplatz. Für diesen Rückweg benötigen wir inklusive einer wohltuenden Erfrischungspause am Remschnigbach (einem Zubringer der Vellach) eine Stunde und fünfzehn Minuten.

Aufstieg im Wald
Abb. 1: Aufstieg im Wald

Wasserreservoir
Abb. 2: Befüllung des Wasserreservoirs

Pfad
Abb. 3: Am Kärntner Grenzweg

Felsentor
Abb. 4: Durchquerung des untersten Felsentors

Großes Felstentor
Abb. 5: Großes Felsentor

5. Juni 2010

Klettersteig Pirknerklamm

Abgelegt unter: Klettersteige — Markus Ertl @ 22:25

Heute gondeln wir gemütlich ins Drautal bis Oberdrauburg und zweigen dort nach Oberpirkach ab. Dort nehmen wir den Klettersteig in der Pirknerklamm (benannt nach dem Pirkner Bach) in Angriff. Er wird angegeben in der Schwierigkeit C. Uns persönlich erscheint der Klettersteig keineswegs so schwer (verglichen etwa mit den “C”-Stellen am wesentlich kniffligeren Dreifaltigkeitssteig) und wir steigen lustig durch die Klamm. Das Kompliment ist ein landschaftliches: Die Schlucht ist ein natürliches Kleinod und wirklich wunderbar anzusehen. Ständig in Begleitung spektakulärerer Wasserfälle queren wir viermal auf luftigen Brückenstegen den Fluss. Im Gehgelände bleibt uns auf Grund des hohen Wasserstandes nichts außer den Pirkner Bach locker zu durchwaten (ist übrigens der dritte Wildbach dieser Saison - Anfang Juni - den wir dieserarts durchgehen). Kurz darauf erreichen wir nach leichter Kletterei die Ausstiegsstelle und freuen uns über das landschaftlich und sportlich tolle Ereignis.

Einstieg
Abb. 1: Einstieg

Beginn
Abb. 2: Senkrechter Klettersteigbeginn

Eine Flussquerung
Abb. 3: Eine der vielen Klammquerungen

Quergehen
Abb. 4: Im Felsen

Regebogenfall
Abb. 5: Am Regenbogenfall

letzte Aufstiege
Abb. 6: Aufstieg vor dem Gehgelände

Nach der Durchwatung
Abb. 7: Glücklich nach der Flussdurchwatung