Der Mangart ist ein prominenter Vertreter der Julischen Alpen. Sein Gipfelgrat markiert die italienisch-slowenische Grenze. Geplant ist ein Aufstieg im Sommer 2010, der heutige Tag eignet sich ganz hervorragend für einen diesbezüglichen “Schlachtplan”.

Abb. 1: Mangart

Abb. 1: Mangart (li.) im Triglav Nationalpark

Die Herangehensweise entspricht der geplanten Besteigung: Wir fahren von Tarvis auf der SS54 quer durch die alte k&k-Bergbausiedlung Cave del Predil über den Predilpass bis zur Mangartstraße. Dort lassen wir unser Auto stehen, stapfen den Schnee entlang und sinnieren über eine optimale Mangartbesteigung.

Abb. 2: Mangart

Abb. 2: Der Mangart dominiert im Aufstieg

Während der slowenische Klettersteig ausgehend vom Mangart-Haus als sehr einfach gilt, soll die italienische Ferrata wesentlich knackiger sein und diese ist ebenso vom Mangart-Haus erreichbar. Eine Kombination der beiden Klettersteige wird wohl optimal sein.

Abb. 3: Die Mangart-Straße entlang

Abb.  3: Die Mangart-Straße entlang

Durch den Schnee stapfend wandern wir das erste Drittel der zwölf Kilometer langen Mangart-Straße entlang. Bei der ersten Natursteinhöhle müssen wir auf Grund der massiven Vereisung derselben leider aufgeben.

Abb. 4: Am Gegenhang

Abb. 4: Am Gegenhang

Insgesamt macht uns der zweieinhalbstündige Marsch aber dennoch sehr viel Spaß und unser Ziel, in etwa einem halben Jahr am Gipfel des Mangart zu sein, formt sich gedanklich immer klarer.

Abb. 5: Rückblick auf den Mangart

Abb. 5: Rückblick auf den Mangart

Abb. 6: Am RückwegAbb. 6: Am Rückweg

Am Auto angelangt, versuchen wir über das Soca-Tal zum Wurzenpass zu gelangen, was uns auf Grund der völlig vereisten und mit Schneewächten verschlossenen Straße nicht gelingt. Also fahren wir retour über den Predil-Pass und bewundern noch kurz den eindrucksvollen Lago del Predil, bevor wir zurück nach Österreich fahren.

Abb. 7: Lago del Predil

Abb. 7: Lago del Predil

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