Narzissenwiese Bärental

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Mai 122012
 

Gleich zweimal steigen wir heute vom Parkplatz unterhalb der Stouhütte im Bärental zur Narzissenwiese auf. Da wir uns vorerst auf falschem Weg vermuten, kehren wir um und steigen den markierten Südalpenweg einige hundert Höhenmeter zur langgezogenen von weißer Farbe dominierten Wiese hoch. Als wir uns auf den Rückweg machen, erreichen wir nach zwei Minuten den vorherigen Umkehrpunkt. Mitsamt langer Fotopause auf der Wiese sind wir etwa drei Stunden unterwegs.

Abb. 1: Im Aufstieg

Abb. 2: Narzissenwiese

Abb. 3: Noch blühen sie (tags darauf nicht mehr)

Abb. 4: Blumenstrauß

Abb. 5: Markus

Abb 6: Sabine

Zur Fünfspitzenhütte

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Apr 272012
 

Unser ursprüngliches Tagesziel, das gesamte Valromana über den Monte Sciober zu durch- bzw. überschreiten, kann leider auf Grund der Schneeverhältnisse am Berg nicht durchgeführt werden. Dennoch steigen wir von unserem Ausgangspunkt, dem Parkplatz am Beginn des Tals unweit von Ortigara, zuerst auf schönem Forstweg, später durch den Wald, an. Noch bewegen sich die Temperaturen um den Nullpunkt.

Abb . 1: Eiseskälte

Im Wald geht es steil aufwärts, die Temperatur steigt mit den Höhenmetern. Der Temperaturunterschied beträgt locker 20 Grad. Je höher wir kommen, desto mehr Restschnee – Relikte des kürzlich gewesenen Schlechtwettereinbruchs – ist zu queren.

Abb. 2: Aufstieg

Nach langem Aufstieg im Wald beginnt sich der Pfad zu neigen. Wir kämpfen uns durch teils hüfthohe Schneewechten.

Abb. 3: Schneestapfen

Nach etwa zwei Stunden und fünfzehn Minuten erreichen wir unser Tagesziel, das einst als Etappenziel gedacht war: Die Fünfspitzenhütte direkt unterhalb der Raibler Fünf Spitzen (Chinque Punte) auf einer Höhe von ca. 1520 m. 800 anstrengende Höhenmeter liegen hinter uns.

Abb. 4: Cinque Punte

Wir gönnen uns eine längere Pause bei Bier, Wurstsemmel und Mannerschnitten und genießen die Sonne.

Abb. 5: Pause

Irgendwann brechen wir wieder auf, um anschließend durch die bekannten hüfthohen Schneewechten retour zu stapfen. Im Abstieg ergeben sich einige wunderschöne Ausblicke auf den Mangart, der das Valromana unbestrittenermaßen dominiert.

Abb. 6: Mangart

Nach einem langen Abstieg erreichen wir wieder die Forststraße, wo wir auf bekanntem Weg entlang des Rio Bianco zum Parkplatz am Eingang des Valromana marschieren. Auch wenn die Tour insgesamt verkürzt ist(ca. fünf Stunden samt Pause), hat sie doch viel Spaß gemacht und ist hinsichtlich der körperlichen Anstrengungen sicher nicht zu unterschätzen.

Abb. 7: Am Rio bianco (hinten der Dobratsch)

 

Moggio Udinese

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Apr 152012
 

Gemeinsam mit einem Haufen Freunde fahren wir samstags am Vormittag nach Italien, wo wir uns in Tarvis einen Kaffee genehmigen (o.k., ich gönne mir ein Bier), Verpflegung kaufen und anschließend bis Moggio Udinese weiter gondeln. Dort angekommen, beziehen wir unsere nagelneu eingerichteten und gestrichenen Zimmer. Anschließend geht es gleich zur örtlichen Schluck- und Essensbude, wo wir uns ein Mittagessen und ein paar Karaffen vino bianco und vino rosso gönnen.

Pizza!
Abb. 1: Mampfen!

Im Anschluss fahren wir mit dem Auto ein Stück, bevor wir zu Fuß etwa zwanzig Minuten in die spektakuläre Schlucht des Torrente Glango wandern. Dort gibt es ein ausführliches Fotoshooting, auf dessen Ergebnisse wir mit Spannung warten. Anschließend geht es zurück, wir nehmen ein paar Drinks im stylishen Hotel und essen zu Abend. Die folgende nächtliche Zusammenkunft bleibt den einen oder anderen sicher in Erinnerung.

Reflektor
Abb. 2: Profi-Settings

Prost
Abb. 3: Ein stärkender Schluck gibt Kraft!

Tags darauf geht es zum verlassenen Dorf Moggessa di qua. Vorerst steigen wir etwa dreihundert Höhenmeter aufwärts, um anschließend die Talseite zu queren und im Wald auf- und abzusteigen, bis wir nach etwa zwei Stunden das ruinierte Kaff erreichen, in dem wir einen einzigen Bewohner vorfinden, der rauchend über Gott und die Welt und sicher auch über sein Leben an diesem verdammten Ort sinniert.

Nach etwa einer Stunde und ein oder zwei Abschiedsfotos verlassen Sabine und ich die lustige Runde und machen uns auf dem Heimweg. Etwa fünfzig Minuten später kurven wir wieder über die SS13 in Richtung Heimat. Ein wunderbares Wochenende inmitten einer wirklich lustigen und kollegialen Runde liegt hinter uns. Danke an alle für diese schöne Zeit!

Moggio
Abb. 4: Blick auf Moggio Udinese

Moggessa di qua
Abb. 5: Im verfallenen Dorf Moggessa di qua

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