18. Februar 2012

Eisklettern in der Vorderberger Klamm

Abgelegt unter: Eisklettern — Markus Ertl @ 19:41

Heute treffen wir uns vormittags mit Hannes vom Go-Vertical-Team in Vorderberg, um in der nahegelegenen Klamm ein wenig an dem gefrorenen Wasserfall zu klettern. Es macht viel Spaß, mit den Steigeisen und den Eisgeräten die Klamm bei max. Eiskletterschwierigkeit von 3- hochzuklettern. Sabine und ich steigen den Fall nach kurzem Aufwärmen souverän durch, während wir uns gegenseitig sichern. Nur beim zweiten Versuch komme ich am Steilstück nicht mehr weiter. Möglicherweise liegt es an der Erschöpfung, möglicherweise aber auch an der Wärme, die dem Eis sichtbar den Garaus macht. Nach diesem faszinierenden Erlebnis gönnen wir uns ein leckeres Mittagessen auf der Roßtrattenhütte am Dobratsch. Ich schätze, das wird nicht unsere letzte Eisklettertour gewesen sein! Weitere Fotos gibt es (hoffentlich) in den nächsten Tagen.

Steigeisen Anschnallen
Abb. 1: In der Klamm

Einstieg
Abb. 2: Einstieg in den Wasserfall

Abseilen
Abb. 3: Abseilen

Villacher Alpenstrasse
Abb. 4: An der Villacher Alpenstraße

Rote Wand
Abb. 5: Rote Wand

Alpenstraße
Abb. 6: Auf der Villacher Alpenstraße

19. Januar 2012

Am Rande des Karsts

Abgelegt unter: Wandern — Markus Ertl @ 22:56

“Tiefer gehen” lautet das letzte Werk der Autoren des Unikum-Teams. Wir nützen einen Vorschlag des Büchleins zu einer Kultur- und Naturtour während eines Kurzaufenthaltes in Aurisina in der Nähe von Triest. Es handelt sich dabei um eine weitgehend einsame Wanderung durch eines der letzten Täler vor der Adriaküste in Slowenisch-Istrien von Crni kal (St. Serg) bis nach Hrastovlje (Chrästeirach) und retour.

Crni kal
Abb. 1: Der schiefe Turm von Crni kal

Ausgangspunkt ist das Dörfchen Crni kal in der Nähe der längsten Autobahnbrücke Sloweniens, wo uns ein schiefer Kirchturm, der von einem lächerlich dünnen Stahlseil am Kippen gehindert werden soll, willkommen heißt. Am nördlichen Ortsrand steigen wir auf einem Weg steil bergan, bis wir eine Burgruine erreichen. In der Folge ergeben sich schöne Ausblicke ins südliche Tal.

Crni kalAbb. 2: Rückblick

Wir wandern ständig entlang der Geländekante und genießen die wunderbare Luft, die zwar vom Hochnebel durchzogen ist, aber außerordentlich frisch ist. Das nahe Meer macht sich stark bemerkbar.

Im Karst
Abb. 3: Karststufen

Rückblick
Abb. 4: Talschaft

Über ein gesichertes Stück Fels steigen wir vertikal kurz ab, um anschließend wieder langsam nach oben zu gehen. Wir queren Höhlen und typische Karstlandschaften, die auch für Kletterer attraktiv zu sein scheinen.

Karstfelsen
Abb. 5: Kletterregion

Wir überqueren sehr behutsam die Eisenbahngleise. Wenige Augenblicke später düsen die Bahnwagons vom Meer kommend auch schon vorbei.

Bahnverkehr
Abb. 6: Die Geleise sollten schnell gequert werden …

Schon bald befinden wir uns wieder auf der Geländekante und marschieren dort etwa eine halbe Stunde mit wunderbaren Blicken entlang. Bald ergeben sich Ausblicke auf Podpec, ein Dörfchen, dass sich dem Fuße des Berges angeschmiegt hat.

Geländekante
Abb. 7: Geländekante

Podpec
Abb. 8: Blick auf Podpec (vorne) und Hrastovlje (hinten)

Zlumpat
Abb. 9: Immer wieder leicht windig

Über eine alte Turmruine steigen wir ins Dorf Podpec ab. Eine verlassene und scheinbar aufgegebene Ortschaft. Ein Hund, der offenbar das obere Stockwerk eines leerstehenden Hauses bewohnt, heißt uns willkommen.

Dorfbewohner
Abb. 10: Der Dorfbewohner

Vom geisterhaften Podpec steigen wir weiter taleinwärts bis zur nächsten größeren Siedlung Hratovlje, den äußersten Punkt unserer Tour. Hier steht eines der größten sakralen Denkmäler Sloweniens in Form der Dreifaltigkeitskirche, welche den berühmten mittelalterlichen Totentanz in Fresken beinhaltet. Wir genießen ein leckeres Essen vor der Kirche und wenden uns anschließend wieder in unsere Ausgangsrichtung.

Hrastovlje
Abb. 11: In Hrastovlje

Bei unserem Rückweg queren wir das seltsame Örtchen Loka. Wiederum ein weitgehend verlassener und dem Verfall preisgegebener Weiler, der seine Blütezeit noch vor seiner Zerstörung im Jahr 1615 durch die Uskoken erlebte.

Loka Nr. 27
Abb. 12: Loka Nr. 37

Gefährt
Abb. 13: Das Gefährt passt zur Umgebung

Vom oberen Ortsrand von Loka aus durchschreiten wir einen Wald ständig aufwärts, bis wir etwa sechs Stunden nach Aufbruch unseren Ausgangspunkt erreichen.

Abends quartieren wir uns in einem Bauernhof in Aurisina nahe Triest ein. Nachdem eine geöffnete Kneipe nicht auffindbar ist, versorgen wir uns beim örtlichen Spar mit Essen und Getränken und lassen den Abend bei Wein (und Karaoke aus dem winzigsten Fernsehgerät der Welt) gemütlich ausklingen.

Studium
Abb. 14: Ich studiere …

Wein
Abb. 15: … Sabine denkt nur an den Wein

Glücklich
Abb. 16: Ende

31. Dezember 2011

Loiblpass

Abgelegt unter: Wandern — Markus Ertl @ 20:30

Jahresabschlusswanderung. Vom Beginn der alten Straße auf den Loiblpass. Anschließend mampfen wir etwas auf einem verlassenen Hochstand.

Ausblick
Abb. 1: Rundumblick

Am Pass
Abb. 2: Auf der alten Passstraße

Slowenien
Abb. 3: Blick nach Slowenien

Passstraße
Abb. 4: Straße nach Slowenien

Rückweg
Abb. 5: Durchschreitung am Rückweg

Fahren verboten
Abb. 6: Flotter Rückweg

Pause
Abb. 7: Geeigneter Pausenplatz

Tanz
Abb. 8: Tanzstudie

Abwärts
Abb. 9: Abwärts

Markus
Abb. 10: Ich war auch dabei (hier vor Alt St. Leonhard)