Eisklettern in der Vorderberger Klamm
Heute treffen wir uns vormittags mit Hannes vom Go-Vertical-Team in Vorderberg, um in der nahegelegenen Klamm ein wenig an dem gefrorenen Wasserfall zu klettern. Es macht viel Spaß, mit den Steigeisen und den Eisgeräten die Klamm bei max. Eiskletterschwierigkeit von 3- hochzuklettern.
Am Rande des Karsts
“Tiefer gehen” lautet das letzte Werk der Autoren des Unikum-Teams. Wir nützen einen Vorschlag des Büchleins zu einer Kultur- und Naturtour während eines Kurzaufenthaltes in Aurisina in der Nähe von Triest. Es handelt sich dabei um eine weitgehend einsame Wanderung durch eines der letzten Täler vor der Adriaküste in Slowenisch-Istrien von Crni kal (St. Serg) bis nach Hrastovlje (Chrästeirach) und retour.
Jahresabschluss am Loiblpass
Wintertour auf der ehemaligen Loiblpassstraße zum Jahresabschluss 2011.
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Advent in Salzburg
Während unseres alljährlichen Aufenthaltes im Gmachl in Bergheim besuchen wir heuer die Stadt Salzburg. Rein geht es in etwa fünfzehn Minuten mit der attraktiven Lokalbahn. Drinnen hüpfen wir auf einen Hop On Hop Off – Bus. Wir besuchen zwei Christkindlmärkte und gondeln mit der Lokalbahn wieder retour.
Dritter Advent am Steinberg / Kamnati vrh (1.656 m)
Der Steinberg / Kamnati vrh lachte mich von der topographischen ÖK 50 schon länger an und irgendwie wollte ich mir den selten begangenen Grenzberg für die Übergangszeit aufsparen. Nachdem heute – am dritten Adventsonntag – jedoch auf den Bergen kaum Schnee liegt, fahre ich bis nach Korpitsch, dort noch einige hundert Meter weiter in den Korpitscher Graben und starte um etwa 08.15 Uhr mit dem gemächlichen Aufstieg.
Freiberg/Setiče (1.923 m)
Während sich die Hauptgipfel der Karawanken Mitte November eher unfreundlich präsentieren, ist es an der Zeit, auch den Vorbergen einen Besuch abzustatten. Da wir uns bereits in Zell-Pfarre/Sele-Fara (948 m) befinden, entscheiden wir uns spontan, dem Freiberg/der Setiče einen Besuch abzustatten. Kurz nach neun Uhr dreißig geht es unmittelbar im Hauptort beim Gasthof Malle los, vorerst auf einer Asphaltstraße bis zu den letzten Häusern der Siedlung. Bald tauchen wir in dichten Wald ein, der uns lange nicht freigeben wird.
Mons carantanus
Apoptose. Gesteuerter Selbstmord, gewissermaßen genetisch bedingt. Ein Baum würde den Winter nicht überleben, verdunsteten seine Blätter weiterhin Wasser, welches nur noch gefroren vorliegt. Also entschließt sich jedes Blatt zum Selbstmord. Es transferiert sämtliche Nährstoffe in den Organismus und lässt sich vom nächsten Windstoß zu Boden werfen, um dort zu verrotten. Und um bald selbst als Nährstoff zur Verfügung zu stehen.
Am Monte Joanaz
Das weiße Kleid des Winters hat sich über die uns umgebenden Berge bereits sehr frühzeitig gelegt. Karawanken, Julische Alpen und Hohe Tauern sind derzeit den Tourengehern und Winterwanderern vorbehalten. Für uns ist es die Zeit, in den südlichen Gefilden der auslaufenden Alpen, in den vergessenen Tälern des Friaul, naturräumliche und kulturelle Eindrücke zu sammeln. Wie immer in dieser Gegend, sind auch die heutigen von großer Dauer.
Frühstück am Mohar (2.604 m)
Vom Mohar, in der Gemeinde Mörtschach im Nationalpark Hohe Tauern gelegen, erzählt man sich, dass er einst den Großglockner an Größe überragt haben soll. Ein gewaltiger Bergrutsch hätte ihn jedoch auf seine heutigen Ausmaße begrenzt. Wiewohl diese Geschichte nicht verifiziert werden kann, ist die Geschichte über die Jahrtausendlawine noch in der kollektiven Erinnerung. Als es am Neujahrstag 1951 zu schneien begann, hörte es drei Wochen nicht auf. In der Nacht zum 21. Januar 1951 ereignete sich ein einmaliger Lawinenabgang über fast eintausend Höhenmeter nach unten. Die hoch gelegenen Almhütten wurden unter den riesigen Schneemassen begraben. Wie durch ein Wunder kam kein Mensch zu Schaden. Die Wetterwarte am nahe gelegenen Sonnblick maß in diesem Winter 26 Meter Schneefall.
Luft unter den Sohlen und Türkenkopf
Ein großartiger Klettersteigtag. Zudem die Bewältigung unserer ersten D/E-Steige. Anhaltendes Schönwetter und genug Zeit garantieren, dass wir einerseits den sportlichen Klettersteig “Luft unter den Sohlen” in Döbriach am Millstätter See und andererseits den knackigen “Türkenkopf” bei Bad Eisenkappel bewältigen. Fairerweise muss mitgeteilt werden, dass wir das vorher keineswegs so ausgemacht hatten.
Cellon (2.241 m) über Senza-Confini-Steig
Der Cellon (Frischenkofel) war im Ersten Weltkrieg neben dem Kleinen Pal und der Kellerwand der am stärksten umkämpfte Gipfel der Karnischen Alpen. In unendlich leidvollen Schlachten bekämpften sich hier Italiener und Österreicher aus allen Teilen der Monarchie mit brutaler Härte bei widrigsten Bedingungen. Aus heutiger Sicht erscheinen die Motive für diesen Irrsinn nicht mehr greifbar. Den Italienern gelang es kurz, den Cellon zu erobern. Dann kam der Gendarmeriebeamte Steinberger, stieg nachts über den heute als “Steinbergerweg” bekannten gefährlichen Steig auf und schoss den Gegner wieder vom Gipfel. Mehr als 700 Tote aus allen Winkeln des ehemaligen Großreichs liegen heute auf den Soldatenfriedhöfen rund um den Plöckenpass. Aus den einstigen Feinden wurde Freunde. Sichtbares Zeichen ist der ehemals als “Bergführerweg” bekannte “Klettersteig Ohne Grenzen (Ferrata senza confini)”, der direkt von den ehemaligen österreichischen Stellungen auf der Cellonschulter sehr ausgesetzt zum Gipfel führt.
Montasch (2.754 m) über Findenegg Weg
Um den Montasch, die zweithöchste Erhebung in den Julischen Alpen, ranken sich zahlreiche Legenden und Mythen. Über diesen Gebirgszug und den nahegelegenen Nevea-Pass verlief im Ersten Weltkrieg die italienisch-österreichische Grenze. Während die Abbrüche nach Norden eine kaum überwindbare natürliche Grenze darstellen (was die italienischen Alpini nicht davon abhielt, die Stellungen am Berg auch im Winter besetzt zu halten), präsentieren sich auf den moderateren Südhängen grazile Steinböcke und fette Murmeltiere.
Triglav (2.864 m) über Bamberg Steig
Eine Tour auf den höchsten Berg Sloweniens als Tageswanderung ist vor allem lang, länger und am längsten. Spektakulär ist natürlich die Aussicht vom Gipfel mit dem Panorama der gesammelten Julischen Alpen und die sich vorwiegend beim Bamberg Weg im Aufstieg ergebenden atemberaubenden Einblicke in die gigantische Nordwand des Felsklotzes. Abseits dieser Highlights sind Auf- und Abstieg vor allem lang, länger und am längsten.
Nachdem wir uns mit Mike und Silvia bereits um 05.30 Uhr an der Tankstelle in Fürnitz treffen, fahren wir über den Wurzenpass bis ins hintere Trentatal zum Aljasev Dom, wo Mike und ich die Wanderung um 06.30 Uhr starten.
Falkensteig, die Dritte
Nachdem wir bereits im letzten Jahr den kniffligen Falkensteig auf den Falkert bezwungen haben, uns das Wetter aber im heurigen Jahr einen Strich durch die Rechnung machte, wollen wir den Steig heuer endgültig bezwingen. Nachdem es sehr heiß ist, starten wir erst am früheren Nachmittag in Richtung Falkertsee, müssen jedoch bald darauf erkennen, dass die Temperatur in 2.500 Metern Höhe keinen Unterschied zum hitzigen Klagenfurt aufweist.
Pirkerkogel
13.30 Uhr: Nach einer oberflächlichen Bikeprüfung düse ich von der Wohnung in Tessendorf auf dem Glanradweg in die Stadt. Über den Lendkanal erreiche ich den Wörther See, wo ich gleich weiter nach Krumendorf fahre. Beim Kropfitschbad quere ich die Straße und kurze kurz in Richtung Hallegg. Beim Gasthof Jerolitsch geht es nach Drasing und beim Schloss vorbei in tiefen Wald.
Irgendwann gibt es keine Straße mehr, ich trage das Bike durch das Dornengestrüpp, das mich sticht. Irgendwann ist tatsächlich wieder eine Wegtrasse erkennbar. Ich erreiche Hohenfeld und schließlich Pirk. Von dort geht es aufwärts zum höchsten Punkt, dem Pirkerkogel (666 m). Ich pausiere für 15 Minuten und eine Orange und einen Riegel.
Anschließend fahre ich nach Sallach ab, genieße aber vorher das wunderbare Panorama mit Wörther See und Karawanken. Später erreiche ich Pörtschach, wo ich den Wörtherseetrail hinter mir lasse und quer durch den Wald gurke. Etwa 30 Minuten später gelange ich nach Krumpfendorf. Von dort aus kurve ich über den Lendkanal und die St. Veiter Straße nach Hause. Ankunft: 17.45 Uhr.
Konditionell mäßig fordernd, vom Panorama aber super!
Hohe Warte (2.780 m) über Koban Prunner Steig
Die digitale Technik erscheint mir mehr Fluch als Segen. Aus unerfindlichen Gründen sind sämtliche Fotos vom gestrigen Tag, die ich mit der Spiegelreflex aufgenommen habe, im digitalen Nirvana verschwunden. So bleiben bloß die Fotos aus der Kompaktkamera vom Klettersteig und die Impressionen des heutigen Tages.
Um den höchsten Berg des Karnischen Hauptkammes zu besteigen, starten wir um kurz nach Halbneun auf der Unteren Valentinalm nahe der Plöckenpasstraße. Steil bergauf geht es zur Oberen Valentinalm, die wir etwa 40 Minuten nach Aufbruch schwitzend erreichen. Weiter geht es auf einem schönen Wiesenweg hinauf zum Valentinthörl, wo uns erste Blicke auf den Wolayersee gegönnt sind.
Wangenitzsee
Gemütlich machen wir uns vormittags auf und fahren durch das Drautal bis nach Iselsberg, wo wir eine Forststraße bergauf nehmen, um ca. um 11 Uhr am Parkplatz kurz vor der Winklerner Hütte zu starten.
Gemütlich wandern wir an der Roaneralm vorbei, queren auf gutem Weg einige Bäche und machen Bekanntschaft mit unzähligen Kühen und Schafen.
Prisank-Fensterweg
Heute geht es mit Karen von Stromberger PR ab in die Julischen Alpen. Wir parken unser Auto am Vrsic-Pass und starten in Richtung Prisank um 08.30 Uhr. Schon bald treffen wir auf das bekannte Felsgesicht.
Nach einem Zustieg im Auf und Ab erreichen wir um ca. 09.45 Uhr den Einstieg zum recht einfachen Klettersteig, bei dem man allerdings sehr flott an Höhe gewinnt.
Jenseits des Tweed – Schottland 2011
Anreise / 16. Juli 2011
Mit dem Auto fahren wir zum Flughafen Graz und haben dort noch einige Zeit zur Verfügung. Anschließend geht es mit fly Niki mit einer Zwischenlandung in Linz in die schottische Hauptstadt.
Nachdem wir vereinbart hatten, dass der Fahrer jedenfalls völlig nüchtern sein soll, oblag die ehrenvolle Aufgabe, als erstes mit dem gemieteten Audi A4 im Linksverkehr zu kurven, mangels Alternativen Sabine. Eine zusätzliche Herausforderung stellten der starke Regen und die einsetzende Dämmerung dar. Auch wollte das Navigationsgerät irgendwie mit uns (noch) nicht kommunizieren.
Dennoch sind wir heil in der Travellodge, einem traurigen Jugendhotel, angekommen. Im Keller dieser tristen Unterkunft ergeben sich erste interessante Eindrücke vom Sozialleben der Schotten. Nichts, was wir nicht mit ein paar Guinness verkraften würden!
Am Affenberg
Gemeinsam mit Dani, Magdalena und Connie verbringen wir einen Nachmittag am Affenberg in Landskron. Den Affen selbst ist das dann doch eher egal.

